Samstag, 15. Juni 2013

Petersberg

Vom Domberg führt ein gemütlicher Weg auf den gegenüberliegenden Petersberg; ursprünglich stand dort das Peterskloster, das 1830 ausbrannte
Die barocke Zitadelle auf dem Petersberg bietet eine schöne Aussicht auf Erfurt.
Sie gilt als eine der größten und besterhaltenen ihrer Art in ganz Europa und wurde 1665 auf Befehl des kurmainzischen Kurfürsten und Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn als Zwingburg gegen die Stadt im neuitalienischen Stil errichtet. Im weiteren Verlauf sollte sie als nördlichste Festung das Kurfürstentum vor Angriffen der protestantischen Mächte schützen. Die strategische Bedeutung der Zitadelle erkannten später auch die Franzosen und die Preußen, die sie Anfang des 19. Jahrhunderts für kurze Zeit besetzten. Mit dem Wiener Kongress im Jahre 1815 kam sie mit Erfurt zum preußischen Königreich und wurde bis zur deutschen Reichsgründung 1871 als Befestigungsanlage genutzt. Sie blieb auch während der beiden Weltkriege und in der Nachkriegszeit ein zentraler militärischer Ort der Region.
Ab 1963 war das Gelände der Öffentlichkeit teilweise zugänglich.
Blick auf den Domberg

Erfurt-Rundgang

Am Ende der Krämerbrücke
Der Domplatz mit dem Dom St. Marien und der Severikirche
Nachmittags besichtigen wir den Dom, der 1154 als romanische Basilika errichtet wurde. Im 14.Jh kam ein hochgotischer Chor dazu und ab 1455 wurde das Langhaus angebaut
Nach dem Besuch der Severikirche besteigen wir noch den Petersberg